Wissenschaftliche Mitarbeiter(innen) gesucht

1. Dezember 2009

Am Institut für Journalistik sind mehrere Mitarbeiterstellen ausgeschrieben - für Forschung und Lehre. Neben meinen Kollegen Susanne Fengler (eine Ausschreibung) und Michael Steinbrecher (zwei Ausschreibungen) suche ich nach zwei neuen Mitarbeitern/innen: In einer Stelle geht es um die Leitung und Koordination der Lehrredaktion Online sowie um die Umsetzung des crossmedialen Newsdesks, der die Lehrredaktionen Print, Radio, TV und online verknüpft (Bewerbungsschluss 11.12.). Die andere Stelle ist im Kontext des Projekts „TV-Lernsender NRW“ ausgeschrieben. Es geht einerseits um eine angewandte Begleitforschung des Projekts im Bereich Crossmedia TV/Internet, andererseits um Grundlagenforschung an der Schnittstelle zwischen Fernsehen und Internet (Bewerbungsschluss 21.12.).


Start am Institut für Journalistik der Uni Dortmund

9. Oktober 2009

Am Montag beginnen die Lehrveranstaltungen am Institut für Journalistik der Uni Dortmund. Zusammen mit Claus Eurich werde ich die Einführungsvorlesung für die Erstsemester halten. Ein Forschungslehrprojekt im dritten Semester geht in einem Experiment der Frage nach, ob journalistische Transparenz (z.B. Quellenverweise, Links, Korrekturen etc.) tatsächlich zu mehr Vertrauen und Glaubwürdigkeit führt. Für das Hauptstudium biete ich zwei Seminare/Übungen an: “Online-Story-Telling” (multimediale Reportagen) und “Herausforderung Redaktionsorganisation: Trends und Innovationen”. Zudem werde ich zusammen mit den Redaktionsleitungen und dem Kollegen Michael Steinbrecher den weiteren Aufbau des crossmedialen Newsdesks unterstützen, der die vier Redaktionen der regelmäßig erscheinenden Campusmedien verknüpft - ein wahrhaft gigantisches und einmaliges Projekt.


„Journalism Research in the Public Interest“: Podiumsdiskussion und Vortrag auf internationaler Konferenz

4. August 2009

Erfahrungen aus meinen anwendungsorientierten Forschungsprojekten darf ich im November auf einer internationalen Konferenz in Zürich/Winterthur präsentieren. Die Organisatoren haben mich für die Podiumsdiskussion eingeladen, bei der ich zusammen mit den Journalistik-Professoren Jay Rosen (New York University), Barbie Zelizer (University of Pennsylvania) und George Terzis (Vrije Universiteit Brussel) zum Thema “Journalism Research in the Public Interest” diskutieren werde. Außerdem wurde mein Abstract zum Thema “Journalism Research as Interactive Innovation Research” aus den Einreichungen für einen Vortrag ausgewählt. Mir geht es bei diesen Rahmenthemen vor allem um den Wissenstransfer zwischen Journalismusforschung und Gesellschaft - speziell den Transfer zwischen Forschung und Journalisten/Redaktionen. Die Methodologie, die ich dafür entwickelt und getestet habe, bezieht Journalisten und Redaktionen von Anfang an in einen interaktiven und dialogischen Forschungsprozess ein.

Die Konferenz ”Journalism Research in the Public Interest” vom 19. bis zum 21. November 2009 wird organisiert von den “Journalism Studies Sections” der European Communication Research and Education Association (ECREA), der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM) und der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und sie wird unterstützt von der Journalism Studies Division der International Communication Association (ICA) und der Journalism Research and Education Section der International Association for Media and Communication Research (IAMCR).


Abschied von der Hochschule Darmstadt

16. Juli 2009

Mit bewegenden Worten, ermutigenden Geschenken und ein paar Tränen in meinen Augen haben mich die Kolleginnen und Kollegen und die Studierenden der Hochschule Darmstadt verabschiedet. Danke für alles! Ich werde die Studiengänge Online-Journalismus und Wissenschaftsjournalismus nie vergessen.

In diesen Tagen habe ich den Ruf auf eine Professur am Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund angenommen. Die Darmstädter/Dieburger Abschiedsgeschenke - u.a. BVB-Fanausrüstung, eine “Gebrauchsanweisung für das Ruhrgebiet” und ein Verzehrgutschein vom Curry Heini – werden mir den Start am 1. September sicher erleichtern.


Beitrag: Journalismus in Zeiten der Wirtschaftskrise

31. März 2009

Für das Journalistik Journal, Heft 1/09, habe ich den Beitrag “Journalismus in Zeiten der Wirtschaftskrise. Neun Thesen zum Strukturwandel der Medien” geschrieben.


Tagung: Innovative Journalismusforschung

26. Januar 2009

Mehr als 50 Wissenschaftler treffen sich vom 5. bis zum 7. Februar zur Tagung “Methoden der Journalismusforschung” in Berlin. Nach den Keynotes von Wolfgang Donsbach (Dresden) und Armin Scholl (Münster) werde ich das Panel “Ansätze und Designs” eröffnen - mit dem Vortrag “Angewandte Journalismusforschung als Aktionsforschung”. Ich vermute, dass mein methodisch innovativer Ansatz heftig umstritten sein wird (der Review-Prozess hat das schon signalisiert). Die Mainstream-Sozialforschung, die zurzeit auch für die Kommunikationswissenschaft bestimmend ist, dürfte mit dem Ansatz der Aktionsforschung Probleme haben: Denn die Aktionsforschung lehnt das Postulat ab, die soziale Realität dürfe durch den Forschungsprozess nicht verändert werden, sondern sucht bewusst Anschluss- und Kooperationsmöglichkeiten mit dem Ziel, die Forschungstätigkeit in die Alltagspraxis der „Beforschten“ einzubinden, um diese in einem gemeinsamen Lernprozess zu verändern. Journalismusforschung kann so in einem dialogischen und zyklischen Prozess die Kluft zwischen Wissenschaft und journalistischer Praxis versuchen zu überwinden.

Bei meinen Forschungs- und Beratungsprojekten mit APA (Wien), br-online (München) und sda (Bern) habe ich einzelne Bausteine der Aktionsforschung getestet. Die Erfahrungen daraus möchte ich in Berlin präsentieren. Entwicklungsmöglichkeiten der Aktionsforschung sehe ich zum Beispiel in anwendungsorientierten Abschlussarbeiten der Journalistik (auf Masterniveau; z.B. auch Weiterbildungsmaster), in denen Studierende Innovationskonzepte in Kooperation mit Redaktionen entwerfen, diese im sozialen Feld exemplarisch umsetzen und evaluieren. Die Aktionsforschung ist für die Redaktions- bzw. Organisationsforschung im Sinne einer Organisationsberatung besonders geeignet. Sie muss aber nicht darauf beschränkt bleiben. Denkbar sind zum Beispiel auch das forschungsbegleitete Entwickeln, Implementieren und Evaluieren neuer journalistischer Formen (Darstellungsformen und Erzählweisen), Formate (z.B. crossmediale oder partizipative Formate) und Konzepte (z.B. Experimente mit „Public Journalism“ auch in Deutschland).

Ich bin gespannt auf die Debatte. Die Beiträge der Tagung sollen in einem Sammelband veröffentlicht werden, der wohl noch 2009 erscheinen wird.


Lehrbuch Journalistik ist fertig

10. August 2007

Endlich geschafft: Das Lehrbuch Journalistik ist fertig und geht in Druck. Am 20. September wird das Buch mit 276 Seiten ausgeliefert. Infos zum Buch und aktuelle Fundstücke zu den Themen des Buches gibt es im Weblog zum Lehrbuch (vgl. den Feed rechts auf dieser Seite). Bestellungen in jeder Buchhandlung und natürlich bei Amazon.


Journalistik – in der Krise oder im Aufbruch?

21. Februar 2007

Ist die Journalistik in der Krise oder im Aufbruch? – Eine Zusammenfassung meines Vortrags zum Bologna-Prozess in der Journalistik ist nun in der Zeitschrift Aviso erschienen (S. 24/25). Es war die Keynote der Tagung „Journalistenausbildung im Umbruch” im Oktober 2006 an der Uni Münster.


17. Auflage „Einführung in den praktischen Journalismus”

15. Mai 2006

Der Klassiker „Einführung in den praktischen Journalismus” von Walther von La Roche liegt in der 17., völlig neu bearbeiteten Auflage vor. Ich arbeite ja seit der 15. Auflage 1999 an dem Buch mit - Gabriele Hooffacker seit der 16. Auflage. Wir werden das Buch offiziell beim 28. Münchner Mediengespräch vorstellen: am 31. Mai um 19.30 Uhr im Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Dezember 2005 ist das Buch übrigens übersetzt als ukrainische Ausgabe erschienen.