Podiumsdiskussion in Darmstadt und Vortrag in Wien zur Zukunft des Journalismus

4. März 2010

Am 8. März werde ich eine Podiumsdiskussion unter dem Titel “Surfen der Zeitung die Leser davon?” moderieren. Zu dieser Veranstaltung lädt der Presseclub Darmstadt aus Anlass seines fünfjährigen Bestehens ein. Mit dabei sind der Chefredakteur des „Darmstädter Echo”, Jörg Riebartsch, der Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, Werner D´Inka, und der Berliner Medienpädagoge Prof. Dr. Anton Austermann. (Nachtrag 9. März: Das Darmstädter Echo berichtet über die Veranstaltung - gleich zweimal).

Um die Zukunft des Journalismus geht es auf einem Experten-Workshop vom 18. bis zum 20. März in Wien unter dem Titel “Journalism 2020. Maintaining Professionalism. Regaining Credibility”. Mit dabei sind Chefredakteure und Redaktionsleiter wie u.a. Alan Rusbridger (Guardian), Wolfgang Blau (Zeit online) und Romanus Otte (Die Welt) und Wissenschafter u.a. aus Spanien (José Garcia Avilés, Universidad Miguel Hernández), den USA (Scott Maier, University of Oregon), Österreich (Matthias Karmasin, Universität Klagenfurt) und der Schweiz (Stephan Russ-Mohl, Università della Svizzera italiana). Organisiert wird die Veranstaltung vom Medienhaus Wien. Ich werde im Panel „Credibility – the Neglected Nr. 1 Quality of Journalism“ vortragen.


„Crossmedia“ - Keynote bei den Medientagen Passau

20. Oktober 2009

Der 6. November ist der Höhepunkt der Medientage Passau: Bekannte Journalisten - wie Christian Jakubetz, Andreas Bachmann oder Thomas Kießling - bieten Workshops rund um das Thema “Crossmedia” an. Ralf Hohlfeld hält seine Antrittsvorlesung als Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft an der Universität Passau: ”Krise oder Strukturwandel? Publizistische Qualität in neuen Öffentlichkeiten”. Und ich darf die Keynote sprechen: ”Crossmedialer Journalismus im Newsroom”.


„Transparency in Journalism“: Vortrag auf der Konferenz „The Future of Journalism“ in Cardiff

29. Juni 2009

Eines meiner aktuellen Forschungsprojekte beschäftigt sich mit der Frage nach Transparenz im Journalismus. Was auf den ersten Blick und in deutschen Ohren recht akademisch und theoretisch klingen mag, hat in anderen Ländern - und mitunter sogar in Deutschland - sehr praktische Auswirkungen: Offene Redaktionen lassen das Publikum teilhaben an den journalistischen Prozessen; Redakteure erklären und diskutieren ihre Entscheidungen; Redaktionskonferenzen werden ins Web übertragen; neue Themen entstehen erst in der Debatte mit den Nutzern oder werden darin weitergetrieben; Leserbeiräte entwickeln neue Themenfelder. „Transparency – telling the public how the media gets its stories – has become one of the biggest issues facing newspapers“, schrieb schon 2006 der Medienkritiker der “St. Petersburg Times”, Eric Deggans. Und die “American Journalism Review” fragte, ob Journalismus nicht schon „too transparent“ geworden sei. “Transparency” ist ein neues Buzzword der Medienbranche.

Mein Abstract zu diesem Thema wurde unter mehr als 300 Einsendungen für die Tagung “The Future of Journalism” vom 9. bis zum 10. September 2009 in Cardiff ausgewählt. Diese Konferenz wird alle zwei Jahre von den renommierten Journals “Journalism Studies” und “Journalism Practice” an der Cardiff School of Journalism, Media and Cultural Studies organisiert. Mein Vortrag “Transparency in journalism: Credibility and trustworthiness in the digital future” ist im Panel “Sources/Ethics” eingeplant, in dem auch andere Wissenschaftler über Transparenz sprechen (vgl. Programm und Abstracts).


DJV-Seminar in Berlin: „Wie trotzen wir der Krise?”

4. Juni 2009

Der Deutsche Journalistenverband Berlin lädt am 25. Juni zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Titel “Wie trotzen wir der Krise?” ein. Ich werde dort meine Thesen zum Strukturwandel der Medien zur Diskussion stellen. Auf dem Podium referieren dann Journalistinnen und Journalisten, die in den letzten Jahren ihr eigenes Medium gegründet und sich so ihre Arbeitsmöglichkeit selbst geschaffen haben. In Deutschland beginnen wir erst, uns Gedanken zur Frage zu machen, wie Journalismus ohne die großen Dinosaurier-Medienunternehmen funktionieren kann. Eine provozierende und herausfordernde Fragestellung, die weitreichende Bedeutung für den Arbeitsmarkt der Journalistinnen und Journalisten hat.


Beitrag: Journalismus in Zeiten der Wirtschaftskrise

31. März 2009

Für das Journalistik Journal, Heft 1/09, habe ich den Beitrag “Journalismus in Zeiten der Wirtschaftskrise. Neun Thesen zum Strukturwandel der Medien” geschrieben.